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Sind die raumplanerischen Rahmenbedingungen für den Agrotourismus in der Schweiz zu restriktiv?

Ein Vergleich zum benachbarten Alpenraum
MAS-Raumplanung ETHZ
Karine Markstein, 2009

Der fortschreitende Strukturwandel zwingt die Landwirte nach Möglichkeiten zu suchen, ihr Einkommen aus der Landwirtschaft zu verbessern. Eine davon ist der Agrotourismus. Unter Agrotourismus wird ein auf einem Landwirtschaftsbetrieb stattfindendes, durch den Betriebsleiter und seiner Familie geführtes, touristisches Angebot in Form von Restauration und Beherbergung verstanden. Nebst den landwirtschaftsrechtlichen sind auch die raumplanungsrechtlichen Rahmenbedingungen für den Erfolg einer solchen Diversifikation von Bedeutung. Vielfach wird kritisiert, das Raumplanungsrecht der Schweiz sei gegenüber den Bestimmungen im Ausland zu restriktiv und verhindere die Entwicklung des Agrotourismus. Die vorliegende MAS-Thesis soll anhand der Darstellung einer Auswahl ausländischer, vorwiegend raumplanerischen Rahmenbedingungen eine diesbezügliche Diskussionsgrundlage liefern. In einem ersten Teil werden die rechtlichen Rahmenbedingungen der Schweiz und des benachbarten Alpenraumes erläutert und in einem zweiten Teil einander gegenübergestellt. Mit einem Blick in die Praxis werden gestützt darauf, Empfehlungen formuliert, ob und wie die schweizerischen Rahmenbedingungen aufgrund der Erkenntnisse aus dem Ausland ergänzt, vereinfacht oder allenfalls angepasst werden könnten, ohne durch die Raumnutzung die Umwelt – mit der Landschaft als unverzichtbarem touristischen Kapital– zu beeinträchtigen.

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