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Ein raumplanerisches Konzept zur Förderung nachhaltiger Mobilitätsstile

MAS-Raumplanung ETHZ
André Duss, 2009

In der Diskussion um Abstimmung von Siedlung und Verkehr kommt der „Siedlungsentwicklung nach Innen“ eine zentrale Rolle zu. Dieses an der Fachtagung der VLP-ASPAN vom 4. April 2008 gezogen Fazit, ist Ausgangslage der vorliegenden Arbeit. Wie ist diese Forderung zu verstehen, wie kann sie konkret umgesetzt werden und welcher Nutzen ist damit verbunden? Mit dem Konzept einer „optimalen Siedlungsstruktur“ wird ein Vorschlag erarbeitet, der den Gemeinden im ländlichen Raum erlauben soll, ihre Ortsplanungen auf eine optimale Abstimmung von Siedlung und Verkehr zu evaluieren und allenfalls zu optimieren. Im ersten Teil der Arbeit wird das Konzept hergeleitet und aufgezeigt, welche Bedeutung der Siedlungsstruktur zukommt. Im zweiten Teil wird das Konzept an drei Fallbeispielen aus dem ländlichen Raum des Kantons Luzern geprüft. Die Siedlungsstrukturen der Gemeinden werden typisiert und der daraus abgeleitete Handlungsbedarf mit den aktuellen Planungsabsichten der Gemeinden verglichen. Im letzten Teil der Arbeit werden die Erkenntnisse zusammengeführt und der Nutzen des vorliegenden Konzepts für die Praxis erörtert.

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