Zweitwohnungsbau

Zweitwohnungen sind auf der einen Seite ein grosses touristisches Potenzial, das heute jedoch zu wenig in Wert gesetzt wird, auf der andern Seite führte der intensive Bau von Zweitwohnungen zur Problematik der «kalten Betten» - die Wohnungen stehen während der meisten Zeit leer.

Mit der Annahme der Zweitwohnungsinitiative am 11. März 2012 hat sich das Schweizer Volk für eine Beschränkung des Zweitwohnungsbaus ausgesprochen. Das bedingt verschiedene rechtliche Anpassungen.

Auf Anfang 2016 hat der Bundesrat das entsprechende Bundesgesetz sowie die neue Zweitwohnungsverordnung in Kraft gesetzt: In Gemeinden mit einem Zweiwohnungsanteil von über 20 Prozent dürfen keine neuen Zweitwohnungen mehr bewilligt werden. Derzeit betrifft dies rund 400 Gemeinden der Schweiz. Es gibt aber diverse Ausnahmen vom Bauverbot, vor allem für Umnutzungen und Erweiterungen bestehender Wohnungen.

Das Bundesamt für Raumentwicklung hat auf seiner Webseite diverse Informationen zum Thema aufgeschaltet: