Kulturlandschutz in der Schweiz

Untertitel: 
Eine qualitative Untersuchung der politischen Steuerungsinstrumente
Herkunft: 
Schweiz
Autor Vorname: 
Jasmin
Autor Name: 
Leuthard
Jahr: 
2016

Die offene Landschaft und besonders das Kulturland stehen stark unter Druck. Von 1985 bis 2009 hat die Landwirtschaftsfläche in der Schweiz um 5.4 Prozent oder 1.1 Quadratmeter pro Sekunde abgenommen (BFS, 2015a: 26). Der Kulturlandverbrauch wird nicht nur in der Wissenschaft diskutiert, zunehmend sind auch die Politik und die Bevölkerung sensibilisiert. Dies zeigen zum Beispiel die Annahme des revidierten Raumplanungsgesetzes durch die Bevölkerung im Jahr 2013 oder die Lancierung verschiedener kantonaler Kulturlandinitiativen. Diese Masterarbeit untersucht die politischen Steuerungsinstrumente zum Schutz des Kulturlandes in der Schweiz und diskutiert ihre Wirkungsmöglichkeiten. Zudem werden Hinweise auf zentrale Herausforderungen und Anpassungsmöglichkeiten gegeben. Im Fokus der Analyse stehen die Trennung von Baugebiet und Nichtbaugebiet, der Sachplan Fruchtfolgeflächen und die Bestimmungen zum Bauen ausserhalb der Bauzone. Die Kantone Aargau, Bern und Zürich dienen als Fallbeispiele. Als Methode wird ein qualitativer Forschungsansatz mit Literaturrecherche, Experteninterviews und Dokumentenanalyse gewählt.

Kategorie: 
Verschiedenes