Bauen ausserhalb der Bauzonen

Die Trennung von Baugebiet und Nichtbaugebiet ist einer der fundamentalen Grundsätze der Raumplanung in der Schweiz. Der Grundsatz der Trennung von Bauzone und Nichtbauzone bedeutet eigentlich, dass Bauten ausserhalb der Bauzonen nur restriktiv bewilligt werden können.

Dennoch nehmen die Bauten in dem Gebiet, das eigentlich als Nichtbaugebiet gilt, stetig zu. Gegen 600'000 oder 24 Prozent aller Bauten stehen hierzulande ausserhalb der Bauzone; in über 191'000 davon wohnen Menschen. Zwar handelt es sich bei einer Mehrheit dieser Bauten um Gebäude, die vor 1972 erstellt worden sind – jenem Jahr also, in dem im Bundesrecht die Trennung von Baugebiet und Nichtbaugebiet in Kraft trat. Gleichwohl steigt die Zahl der Gebäude in der Landschaft weiterhin (vgl. «RAUM & UMWELT», Titel: «Treiber des Bauens ausserhalb der Bauzonen» , Februar 2016», Download gratis für VLP-Mitglieder). 

Der Gesetzgeber hat die Bestimmungen zum Bauen ausserhalb der Bauzonen in jüngerer Zeit mehrfach geändert. Das Bauen ausserhalb der Bauzone bildet auch den wichtigsten Gegenstand der kommenden RPG-Revision RPG 2 (> vgl. RPG-Revision).

Die VLP-ASPAN hat das Bauen ausserhalb der Bauzone in Ihrem Praxiskommentar RPG (Band 2) juristisch aufgearbeitet.

Nachfolgend finden Sie weitere themenspezifische Informationen.

Für alle jede, die mit dem Thema Bauen ausserhalb der Bauzonen noch wenig vertraut sind, aber mehr dazu erfahren möchten, bieten wir einen Einführungskurs an.