Veranstaltungen / Kurse

30.06.16 - 
Solothurn, Landhaus

Die VLP-ASPAN und renommierte Juristen sind dabei, den Kommentar zum Bundesgesetz über die Raumplanung von 1999 umfassend zu überarbeiten. Im Sommer 2016 ist es soweit: Der erste neue Band dieses Standardwerks der schweizerischen Raumplanung wird publiziert. Das Thema ist die Nutzungsplanung – der Schlüssel zur Innenentwicklung. Die Nutzungsplanung wird darüber entscheiden, ob die Umsetzung des revidierten RPG und die Begrenzung der Siedlungsausdehnung gelingen oder nicht. An der Tagung erörtern Experten rechtliche Fragen zum Mehrwertausgleich, der Erschliessung, der Baulandumlegung und anderem mehr.
(zweisprachig D/F mit Simultanübersetzung)

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02.09.16 - 
Olten, Stadttheater

Grosse Städte und Gemeinden befassen sich schon seit Jahren mit Innenentwicklung. Schwieriger ist die Lage in mittleren und kleinen Gemeinden, die oft unter einer Entleerung ihrer Ortskerne leiden. Liegenschaften werden nicht mehr unterhalten, die letzten Läden drohen, ihre Türen zu schliessen. In vielen Dörfern fehlen Investoren und Bauwillige, die in die Erneuerung im Dorfinnern investieren würden. Wo Ortskerne sich entleeren, gehen Identifikations- und Begegnungsorte für die Bevölkerung verloren. Die Gemeindebehörden stehen vor der schwierigen Aufgabe, trotz alldem die Entwicklung im Innern voranzutreiben.

Die Tagung «Raumplanung ins Dorf bringen» will aufzeigen, dass die Innenentwicklung auch für kleine und mittlere Gemeinden grosse Chancen zur baulichen und atmosphärischen Weiterentwicklung bietet. Repräsentanten von kleineren und mittleren Gemeinden werden sich über Lösungsansätze austauschen. Wie kann das Zentrum als Begegnungsort und für die Grundversorgung erhalten werden? Wie kann eine Gemeinde den Boden für Projekte von Privaten ebnen? Wichtige Stichworte, die zur Sprache kommen, sind die aktive Bodenpolitik, die Partizipation, Instrumente wie Masterplan und Studienaufträge, die Investorensuche, und die Ortsbild- und Aussenraumqualität.

Der Austausch über aktuelle Beispiele aus der Praxis soll die Teilnehmenden dazu befähigen, in ihren Gemeinden und Planungen eigene Impulse für eine nachhaltige Raumentwicklung zu setzen.

Die Tagung findet in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Gemeindeverband statt.

26.10.16 - 
Luzern

Der schonende Umgang mit der knappen Ressource Boden ist seit Inkrafttreten des revidierten Raumplanungsgesetzes im Mai 2014 das erste Gebot der Siedlungsentwicklung. Vielerorts wird eine partnerschaftliche Entwicklung von Arealen und Quartieren nötig sein: Gefragt sind Partnerschaften zwischen benachbarten Gemeinden sowie Partnerschaften zwischen den Gemeindebehörden und Grundeigentümern. Nur so lässt sich manch brachliegende oder unternutzte Bauzone entwickeln.

Partnerschaftliche Entwicklung – gemeindeübergreifend: Gemeindeübergreifende Abstimmungen der Pläne und Bauzonen sind gerade in Agglomerationen besonders wichtig, um auch jeder einzelnen Gemeinde eine Entwicklungsperspektive zu eröffnen und Planungssicherheit zu schaffen. Zudem entstehen Synergien.

Partnerschaftliche Entwicklung – zwischen Gemeinde und Eigentümern: Um in bebauten Quartieren mit vielen Grundeigentümern die inneren Nutzungsreserven aktivieren zu können, muss eine neue Planungskultur entstehen. Diese sollte das Aushandeln von Lösungen fördern, die von beiden Seiten – Gemeindebehörden und Grundeigentümern – mitgetragen werden.

Die partnerschaftliche Entwicklung erfordert Prozesse, in denen Dialog, Transparenz, Öffentlichkeit und Partizipation eine ebenso grosse Rolle spielen wie technische oder gestalterische Fragen. Die Tagung thematisiert diese Prozesse sowie die Erfolgsfaktoren und Stolpersteine der partnerschaftlichen Entwicklung anhand von Fallbeispielen aus Agglomerationen. Auf Referate am Vormittag folgen Workshops am Nachmittag.

27.10.16 - 
Winterthur, Alte Kaserne

Haben Sie beruflich mit Fragen über das Bauen ausserhalb von Bauzonen zu tun, sind mit dem Thema jedoch wenig vertraut? Arbeiten Sie in einer Gemeinde, die den Bauherren die kantonalen Entscheide zu Bauten ausserhalb der Bauzone eröffnet? Sind Sie in den Gemeinderat oder in eine Bau- oder Planungskommission gewählt worden, und möchten mehr über die Hintergründe, Zusammenhänge und rechtlichen Grundlagen zum Bauen ausserhalb der Bauzone erfahren?

Die VLP-ASAPAN bietet einen Einführungskurs an, der folgende Fragen rund um das Bauen ausserhalb der Bauzonen beantwortet:

  • Welche Bauten und Anlagen sind zonenkonform in der Landwirtschaftszone?
  • Welche Vorhaben können ausserhalb der Bauzonen über eine Ausnahmebewilligung realisiert werden, für welche braucht es eine Änderung des Nutzungsplans?
  • In welchem Rahmen können bestehende Bauten ausserhalb der Bauzonen geändert werden?
  • Kann beim Bauen ausserhalb der Bauzonen auf regionale Besonderheiten Rücksicht genommen werden?
  • Welches sind die Voraussetzungen für gewerbliche Nutzungen auf einem Landwirtschaftsbetrieb?
  • Wer hat ein Recht darauf, in der Landwirtschaftszone zu wohnen?
  • Was gilt, wenn man ausserhalb der Bauzonen Pferde hält?
  • Wie lassen sich landwirtschaftliche Ökonomiebauten in die Landschaft einordnen?

Im Kurs kommen Praxis-Beispiele zur Sprache. Nebst Referaten gibt es eine Frage- und Diskussionsrunde mit allen Experten.

Die Zahl der Kursteilnehmenden ist auf 30 Personen begrenzt.

10.11.16 - 
Zug, zti Zuger Techniker- und Informatikschule

Im regelmässig stattfindenden Einführungskurs erfahren die Teilnehmenden während drei Tagen Näheres zu den Hintergründen und Aufgaben der Raumplanung. Sie lernen die Instrumente und Akteure der Raumplanung kennen.

Der Kurs thematisiert die raumplanerischen Grundsätze und zeigt anhand praxisnaher Fallbeispiele, wie die Raumplanung arbeitet. Die Teilnehmenden können eigene Erfahrungen einbringen. Zusätzlich erhalten Sie Unterlagen zur Vertiefung der wichtigsten Themen.

Nach dem Kurs besteht die Möglichkeit, mit einer Prüfung ein Zertifikat zu erwerben. Der Abschlusstest besteht aus einer halbstündigen mündlichen Prüfung mit einem vorbereiteten Kurzreferat zu einem frei gewählten Thema.

Der Kurs richtet sich an Personen, die mit Raumplanung zu tun haben, mit diesem Gebiet aber noch wenig vertraut sind: Mitglieder von Baubehörden, Gemeinderätinnen und Gemeinderäte sowie Mitarbeitende kommunaler und kantonaler Fachstellen. Der Kurs findet an drei Donnerstagen, am 10.11./17.11./24.11.2016 statt.

Die Teilnehmerzahl ist auf circa 25 Personen begrenzt.

16.03.17 - 
Bern, Schmiedstube

Im regelmässig stattfindenden Einführungskurs erfahren die Teilnehmenden während drei Tagen Näheres zu den Hintergründen und Aufgaben der Raumplanung. Sie lernen die Instrumente und Akteure der Raumplanung kennen und vertiefen die theoretischen Grundlagen anhand praxisnaher Fallbeispiele.

Der Kurs richtet sich an Personen, die mit Raumplanungsfragen zu tun haben, mit ihrem Tätigkeitsgebiet aber noch wenig vertraut sind: Mitglieder von Baubehörden, Gemeinderätinnen und Gemeinderäte sowie Mitarbeitende kommunaler und kantonaler Fachstellen. Der Kurs findet an drei Donnerstagen, am 16.03./23.03./30.03.2017 statt.
Das Programm wird im Winter 2016 aufgeschaltet.