Aktuell

31.05.2018

Wer gestaltet die Zukunft erfinderisch? Wer verlässt die Pfade der Planungsroutine? Die Stadtlandschau hat nach der besten Denkarbeit in der Planung gesucht und wurde fündig. Die Ausgabe 2018 gewinnen Projekte aus Dietikon ZH, Herisau AR, Delémont JU und der Bodenseeregion.

08.05.2018

Jede Sekunde verschwindet in der Schweiz rund ein Quadratmeter Kulturland. Wird dieser Boden überbaut, gehen damit auch seine zahlreichen Funktionen verloren, etwa die Bodenfruchtbarkeit, seine Fähigkeit Kohlenstoff zu speichern oder Wasser zurückzuhalten und zu filtrieren. Künftig soll die Qualität des Bodens bei raumplanerischen Entscheiden eine grössere Rolle spielen.

08.05.2018

Der SIA hat eine neue Wegleitung «Testplanungen» veröffentlicht. Die Wegleitung definiert den Begriff «Testplanung», beschreibt den Ablauf des Verfahrens und hält Empfehlungen dazu bereit. Sie richtet sich an Auftraggeber, Behörden, Planerinnen und Begleitende.

04.05.2018

Mit dem Kurs «Einführung in die Verkehrsplanung» richten wir uns an all jene, die im Beruf mit Verkehrsplanung zu tun haben, damit aber noch wenig vertraut sind. Anhand von Fallbeispielen erklären Ihnen Fachleute, wie Sie Verkehrsprobleme lösen können. Der Kurs findet am 6. Juni in Aarau statt. Melden Sie sich jetzt an!

Im Kurs vermitteln wir Ihnen:

03.05.2018

Die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz (SL) hat der durch Kirchen und Abteien geprägten Sakrallandschaft im Freiburger Saane-Becken am 28. April einen Preis für die «Landschaft des Jahres 2018» verliehen. Mit dem Preis würdigt die SL die Diözese Freiburg, Lausanne und Genf sowie die Interessensgemeinschaft «L'esprit des lieux» dafür, wie sie das baukulturelle Erbe entwickeln und aufwerten. 

20.04.2018

Beim Eisenbahnausbau läuft alles nach Programm, wie das Bundesamt für Verkehr BAV in einem Bericht mittgeteilt hat. Zum Ausbauprogramm gehören die «Neue Eisenbahn-Alpentransversale» (NEAT), die Hochgeschwindigkeits-Anschlüsse, die «Zukünftige Entwicklung der Bahninfrastruktur» (ZEB), der 4-Meter-Korridor und der Ausbauschritt 2025. Auch bei der Lärmsanierung und bei der Einführung des Zugbeeinflussungssystems erzielte das BAV Vortschritte.

13.04.2018

Der Kanton Appenzell Innerrhoden hat die Teile Siedlung und Verkehr seines Richtplans überarbeitet. Die Bezirke müssen bis 2022 ihre Nutzungspläne an die neuen Vorgaben anpassen und auch Auszonungen prüfen. Neueinzonungen sind nur dann möglich, wenn Flächen kompensiert werden. Der Bundesrat hat die Anpassung genehmigt. Der Richtplan erfüllt damit die Anforderungen des revidierten Raumplanungsgesetzes (RPG).

12.04.2018

Das Bundesamt für Raumentwicklung ARE hat den Bericht «Dichte und Mobilitätsverhalten» herausgegeben. Er hilft zu verstehen, wie viele Kilometer Schweizerinnen und Schweizer abhängig von der Dichte am Wohnort zurücklegen und welche Verkehrsmittel sie dazu nutzen. Die Einwohner- und die Arbeitsplatzdichte in der Umgebung des Wohnorts identifizierte der Bericht als ausschlaggebend dafür, dass Menschen aus Städten und Agglomerationen pro Tag weniger Kilometer fahren als Menschen, die auf dem Land wohnen. Das gilt allerdings nur für die Kilometer innerhalb der Schweiz.

27.03.2018

Am Wochenende raus aus der Stadt, Natur und Ruhe geniessen, sich erholen. Was verlockend klingt, hat seine Tücken. Verstopfte Züge, im Stau stehen, schreiende Kinder auf der Rückbank. Was unternehmen Gemeinden, Städte und Kantone, damit die Bevölkerung ihr Bedürfnis nach Ruhe und Erholung befriedigen kann, ohne allzu weit fahren zu müssen? Wie lässt sich die Qualität der Ausflugsziele – trotz des Nutzungsdrucks – für Mensch und Natur erhalten?

26.03.2018

Steigende Mieten in städtischen und stadtnahen Regionen veranlassten den Mieterverband im Jahr 2016, die Initiative «Mehr bezahlbare Wohnungen» zu lancieren. Sie will den sinkenden Marktanteil des gemeinnützigen Wohnungsbaus wieder erhöhen. Der Bundesrat lehnt die Initiative ab. Er möchte aber den Fonds für gemeinnützigen Wohnungsbau mit einem Kredit von 250 Millionen aufstocken. Mit dem Geld soll der gemeinnützige Wohnungsbau den Marktanteil von vier bis fünf Prozent längerfristig halten können.