«Verdichtung – zwischen Qualität und Rendite»: Jetzt anmelden

Montag, 15. Mai 2017

Dass qualitativ hochwertig verdichtet werden muss, ist unbestritten. Doch was heisst Qualität und wer finanziert sie? Die VLP-ASPAN widmet diesen Fragen ihren Jahreskongress am 8. September 2017. Zum Spannungsfeld «Verdichtung – zwischen Qualität und Rendite» werden sich Fachleute aus Raumplanung, Immobilienwirtschaft und Standortförderung austauschen. Und bis zum Jahresende stehen weitere Highlights für Wissenshungrige an. Nichts verpassen!

Das Bauen im Bestand ist anspruchsvoller und teurer als das Bauen auf der grünen Wiese. Städte und Gemeinden tun gut daran, Entwicklungsvorstellungen zu erarbeiten. Studienaufträge, Testplanungen, Planungs- und Architekturwettbewerbe sind durchzuführen, will man Siedlungsqualität sicherstellen. Auch die Eigentümer und die Bevölkerung müssen ins Boot geholt werden. Und es braucht Infrastruktur rund um das Verdichtungsprojekt: Pärke, der Ausbau des öffentlichen Verkehrs, Schulhäuser usw. Dies alles geht ins Geld. Hier stellt sich die Frage: Wer finanziert welche Mehrwerte, und für wen?

Innenentwicklung ist ein Geben und Nehmen

Die Rechnung muss für alle aufgehen. Grundeigentümer und Investoren wollen für ihr Risiko und ihre Investitionen eine angemessene Rendite. Sind die öffentlichen Ansprüche zu hoch, verschwindet der Anreiz zum Verdichten. Die Bevölkerung andererseits will sehen, dass mit der Verdichtung auch für sie Mehrwerte geschaffen werden, ohne dass der öffentliche Finanzhaushalt leidet.

Am Kongress «Verdichtung – zwischen Qualität und Rendite» am 8. September in Solothurn wird über Innenentwicklung, Siedlungsqualität und die Kostentragung debattiert. Referentinnen und Referenten aus Politik, Raumplanung und Immobilienwirtschaft bringen ihr breites Fachwissen ein. Die Schlüsselfaktoren für eine erfolgreiche Verdichtung sind ebenso Thema wie der Immobilienmarkt Schweiz, die Gesetzgebung und der Mehrwertausgleich. Am Nachmittag haben die Teilnehmenden die Wahl zwischen drei Vertiefungsseminaren.

Anmeldungen sind jetzt hier möglich. Das detaillierte Programm mit der hochkarätigen Referentenliste ist online.

Der Kongress wird vom Verband für Raumplanung Schweiz VLP-ASPAN zusammen mit der Hochschule Luzern organisiert. Zahlreiche Verbände unterstützen den Kongress inhaltlich, darunter die schweizerischen Verbände der Städte (SSV) und Gemeinden (SGV), die Kantonsplanerkonferenz (KPK), der Verband der Immobilieninvestoren (VII), Entwicklung Schweiz, und die Schweizerische Vereinigung für Standortmanagement (SVSM).

Das Sommerhalbjahr bringt noch mehr

Weil das kommende Juni-Seminar «Siedlungsqualität in der Ortsplanung» ausgebucht ist, organisiert die VLP-ASPAN ein Zusatzseminar am 25. Oktober 2017 in Langenthal BE. Vor Ort wird analysiert, welche Qualitäten zu fördern, welche Defizite zu beheben sind. Ein Rundgang zeigt, was Langenthal gut gelöst hat und wo Handlungsbedarf besteht. Anhand von Beispielen auch aus anderen Gemeinden und im Gespräch mit Planungsfachleuten erfahren die Teilnehmenden, welche Möglichkeiten die Gemeinden haben, um mehr Siedlungsqualität zu schaffen. Die Teilnehmerzahl ist auf 40 Personen begrenzt. Anmeldungen hier.

Auch Verkehrsplanung setzt Können voraus. Die VLP-ASPAN bietet neu gewählten Gemeinderäten, Bau- oder Planungskommissären einen Einführungskurs in die Verkehrsplanung an. Sie erfahren am 15. September in Olten, was – und wen – es bei der Verkehrsplanung zu berücksichtigen gilt. Nicht zuletzt geht es auch hier darum, wie Siedlung und Verkehr erfolgreich aufeinander abgestimmt werden können. Schulweg-Sicherheit ist ebenso Thema wie die Mobilität der Zukunft. Die Teilnehmerzahl ist auf 30 begrenzt. Anmeldungen hier.

Wie immer bieten wir auch Einführungskurse in die Raumplanung sowie Vertiefungskurse zum Bauen ausserhalb der Bauzone an. Das ganze Angebot der VLP-ASPAN finden Sie unter http://www.vlp-aspan.ch/de/aus-und-weiterbildung/veranstaltungen-kurse .