Aktuell

27.04.2017

Ein weiterer Meilenstein ist geschafft: Der zweite Band des Standardwerks «Praxiskommentar RPG» ist beim Verlag Schulthess erschienen. Dieser Band widmet sich ganz dem Bauen ausserhalb der Bauzone und bringt Licht in den dichten Regelungswald ausserhalb der Bauzone. Die Herausgeber und Autoren sind namhafte Juristen des Bau-, Planungs- und Umweltrechts, die das Werk in Zusammenarbeit mit der VLP-ASPAN verfasst haben.

27.04.2017

Der Bundesrat hat die Sachplanung des Bundes überprüfen lassen. Der Evaluationsbericht kommt zum Ergebnis, dass die Sachpläne ihre Aufgabe bei der Planung, Koordination und Information grundsätzlich erfüllen. Handlungsbedarf gebe es noch bei der Zusammenarbeit mit den Kantonen sowie bei der bundesinternen Koordination. Das Bundesamt für Raumentwicklung ARE soll den Kontakt mit den Kantonen intensivieren.

27.04.2017

Die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz (SL) hat die Energieinfrastruktur-Landschaft am Aare-Hagneck-Kanal zur «Landschaft des Jahres 2017» gekürt. Preisempfänger sind die BKW, der Energie Service Biel ESB und der Kanton Bern. Sie werden für ihr Engagement zur sorgfältigen, umwelt- und landschaftsverträglichen Sanierung der Kraftwerke und die Umsetzung des Hochwasserschutzes gelobt.

27.04.2017

Der Kanton Bern hat eine Arbeitshilfe zum Umgang mit Kulturland in der Raumplanung erstellt, die auch für andere Kantone von Interesse sein dürfte. Im Kanton Bern sieht das 2016 revidierte Baugesetz vor, dass Fruchtfolgeflächen oder anderes Kulturland für Einzonungen und andere bodenverändernde Vorhaben nur noch beansprucht werden können, wenn hohe Anforderungen erfüllt sind.

27.04.2017

Das Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung (BLN) beschreibt die wertvollsten Landschaften der Schweiz. Das Bundesamt für Umwelt BAFU hat in den vergangenen Jahren die Beschreibungen und die Schutzziele der 162 Objekte präzisiert und die dazu gehörige Verordnung überarbeitet. Am 29. März hat der Bundesrat diese Revision gutgeheissen. Damit soll nun die Rechts- und Planungssicherheit grösser werden. Das Inventar ist eine wichtige Grundlage zur Beurteilung von Bauvorhaben.

10.04.2017

Zum 11. Mal will die Schweizerische Vereinigung für Standortmanagement SVSM exzellentes Standortmarketing, Standortmanagement oder Wirtschaftsförderung mit einem Preis belohnen. Die Eingabefrist ist der 19. Mai 2017. Gesucht sind vor allem Strategien in den Kategorien «Lokal» und «Interregional». Zudem soll wieder eine Persönlichkeit zum «Standortmanager (oder zur Standortmanagerin) des Jahres» erkoren werden.

07.04.2017

Der Bund ist aufgrund der Annahme des Asylgesetzes 2016 verpflichtet, Bundesasylzentren in einem Plangenehmigungsverfahren zu realisieren. Für Vorhaben, die sich erheblich auf Raum und Umwelt auswirken, ist ein Sachplan nötig. Nun liegt ein Entwurf eines «Sachplan Asyl» vor. Kantone und Gemeinden werden zu den Vorschlägen angehört. Geplant sind Asylzentren des Bundes in sechs Regionen, in denen der Bund bis zu vier Zentren führen wird.

04.04.2017

Der Schulthess Gartenpreis 2017 geht an den Murg-Auen-Park in Frauenfeld TG. Das Gebiet hat sich oft verwandelt: Aus einer Flusslandschaft wurde ein militärisches Übungsgelände, und fast wäre es in den 1990er Jahren einer Strasse zum Opfer gefallen. Heute blüht das Gebiet als städtischer Freiraum auf. Der Schweizer Heimatschutz würdigt all jene mit seinem Preis, die den Murg-Auen-Park in seiner heutigen Form erschufen.

03.04.2017

In der Schweiz haben 422 von 2255 Gemeinden einen Zweitwohnungsanteil von über 20 Prozent. Sie fallen unter das Zweitwohnungsgesetz und die Zweitwohnungsverordnung und dürfen im Prinzip keine neuen Zweitwohnungen mehr bewilligen. Das Bundesamt für Raumentwicklung ARE hat die Zahl der Zweiwohnungsgemeinden dieses Jahr erstmals auf Basis von Wohnungsinventaren der Gemeinden berechnet. Ein Versuch, das noch junge Zweitwohnungsgesetz wieder aufzuweichen, scheiterte jüngst im März im Ständerat.

03.04.2017

Raumplanung in Metropolräumen ist wichtig. Deshalb beteiligt sich die Stadt Zürich zusammen mit anderen Städten am Forschungsprojekt «Spatial Dynamics and Strategic Planning in Metropolian Areas» (SPIMA). Es will «Perspektiven der europäischen Politik erfassen und für die nationale Entwicklungspolitik bereitstellen». Neben Zürich nehmen die Städte Oslo, Prag, Brno, Lyon, Terrassa, Lille, Brüssel, Wien und Turin und ihre Metroregionen am Projekt teil.