Aktuell

16.02.2018

Die Landesgeologie von swisstopo hat ein 3D-Modell des Molassebeckens (GeoMol) vom Genfer- bis zum Bodensee erarbeitet. Es zeigt den geologischen Aufbau unter dem dicht besiedelten Mittelland. Es dient Projekten wie «Cargo sous terrain», der Geothermie und der Raumplanung. Swisstopo realisierte das Projekt GeoMol mit Hilfe von Kantonen, Hochschulen und Fachorganisationen. Auch beteiligt waren die Fachstellen für Geologie in Baden-Württemberg und Frankreich.

16.02.2018

Das Bundesamt für Raumentwicklung ARE und die Eidgenössische Migrationskommission unterstützen im «Förderprogramm Nachhaltige Entwicklung» 18 Projekte von Kantonen und Gemeinden, um die Ziele der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung zu erreichen. Die meisten Projekte zielen darauf ab, Strategien für mehr Nachhaltigkeit in der Kantons- und Gemeindepolitik zu verankern.

16.02.2018

Der Bundesrat wollte zwei Gebirgslandeplätze für Helikopter aufheben und 40 im Sachplan Infrastruktur Luftfahrt festsetzen. Das Bundesverwaltungsgericht hat diesen Entscheid nun rückgängig gemacht. Was nach einem Erfolg für die Helikopterbranche tönt, bestätigt in erster Linie die Umweltverbände und die Heliskiing-Gegner. Denn das Gericht kommt zum Schluss, dass der Bund die 40 Landeplätze nicht ohne weiteres im Sachplan festsetzen darf. Die zwei Landeplätze bleiben vorerst in Betrieb.

15.02.2018

In den Februar-Ausgaben der Magazine INFORAUM und RAUM & UMWELT präsentiert die VLP-ASPAN ihren Mitgliedern einen Strauss von Themen. Unter anderen geht es um die optimale Gestaltung von Gebäuden ausserhalb der Bauzonen, um die rechtlichen Aspekte der Zwischennutzung, die Freiraum-Planung illustriert an einem Beispiel aus Emmen LU, und die Urteile des Bundesgerichte in Streitfällen, wo ohne Bewilligung gebaut wurde. Lesen lohnt sich!

09.02.2018

Die VLP-ASPAN ändert per 29. Juni 2018 offiziell ihren Namen: Unser Verband wird neu EspaceSuisse heissen. Diesen Entscheid haben die Mitglieder an einer ausserordentlichen Mitgliederversammlung gefällt. Zuvor hatte sich der Vorstand dafür ausgesprochen. Mit dem neuen Namen kann sich der Verband für Raumplanung klarer und wirksamer positionieren. Der alte Name VLP-ASPAN mit dem Wort «Landesplanung» wurde zu oft falsch verstanden.

09.02.2018

Lärm prägt unseren Alltag immer stärker. Verursacht etwa durch Verkehr oder Veranstaltungen, stellt der Lärm viele Gemeinden vor grosse Herausforderungen. Wie stark und wie ist die Bevölkerung vor Lärm zu schützen? Die VLP-ASPAN will mit ihrem eintägigen Kurs «Einführung in den Lärmschutz» am 13. März 2018 in Olten Mitarbeitende von Gemeinden, Ämtern und Fachstellen für den Lärmschutz sensibilisieren.

02.02.2018

Der Kanton Waadt hat sein Raumkonzept und Teile seines Richtplans überarbeitet. Der Kanton erwartet eine weiterhin deutliche Bevölkerungszunahme und sieht Bauzonen-Erweiterungen vor. Konkret erwartet er, dass bis zum Jahr 2040 über eine Million Einwohner im Waadtland leben (+ ca. 260'000 Personen). Der Bundesrat hat diese Anpassungen genehmigt. Der Waadtländer Richtplan erfülle die Anforderungen des revidierten Raumplanungsgesetzes (RPG). Dennoch hat der Bund Vorbehalte.

02.02.2018

Der Kanton Luzern hat im Januar eine vorbildliche «Strategie Landschaft» veröffentlicht. Sie beschreibt die Landschaftstypen und ihre Qualität, deckt aber auch Probleme auf. Die Strategie kritisiert den Siedlungsbrei um Luzern, das sorglose Bauen bei grossen Infrastrukturen und die mangelnde Vernetzung der Lebensräume von Wildtieren und Pflanzen. Die Strategie nennt Verbesserungsmassnahmen und steckt für die einzelnen Landschaftstypen Qualitätsziele. Als Koordinationsinstrument hilft sie dem Kanton, die landschaftsrelevanten Aufgaben aufeinander abzustimmen.

02.02.2018

Mit dem Sachplan Fruchtfolgeflächen (FFF) versucht der Bund seit 1992, die besten Landwirtschaftsböden für die Nahrungsmittelproduktion zu sichern. Mit mässigem Erfolg: Die Ausdehnung des Siedlungsgebiets hat dazu geführt, dass viele FFF überbaut wurden. Fachleute schlagen nun vor, die FFF künftig schweizweit einheitlich zu erheben, die Kompensations-Möglichkeiten zu erweitern und auch den Abtausch von besten Ackerböden unter den Kantonen zu erlauben.

02.02.2018

Der Bundesrat hat einen Bericht «Schweizer Ortsbilder erhalten» verabschiedet. Dieser verlangt unter anderem, dass Verdichtung und Ortsbildschutz aufeinander abzustimmen sind. Der Bund möchte erreichen, dass das «Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz von nationaler Bedeutung» (ISOS) als Planungsgrundlage besser akzeptiert wird. Die Bevölkerung soll ihre Baukultur schätzen lernen und politische Strategien zur Förderung der Baukultur mittragen.