Energiepolitische Weichenstellungen in der kommunalen Raumplanung
Datum: 19.03.2010
Veranstaltungsort: Aarau, Grossratsgebäude
Kurzbeschrieb
Es ist heute unbestritten, dass im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung die Nutzung erneuerbarer Energien auf allen Ebenen und in allen Bereichen gefördert werden muss. Auch in der kommunalen Raumplanung liegt noch grosses Potenzial, eine sparsame und sinnvolle Nutzung der Energie zu unterstützen. An der Tagung werden diese Potenziale vorgestellt sowie anhand verschiedener Beispiele aufgezeigt, mit welchen raumplanerischen Instrumenten, Konzepten und Methoden eine effizientere Energienutzung erreicht werden kann.
Ziel
Bund und Kantone geben mit ihrer Energiepolitik sowie verschiedenen Energieprogrammen den Gemeinden Rahmenbedingungen aber auch Anreize für ihre Energieplanung vor. Siedlungsstandorte, Nutzungs- und Baudichte sowie die Siedlungsstruktur beeinflussen den Energiebedarf. Deshalb muss die kommunale Raumplanung mithelfen, energiepolitische Ziele zu realisieren. Mit ihren Instrumenten trägt sie dazu bei, erneuerbare Energien und Energieeffizienz zu fördern und die Energieversorgung zu diversifizieren.
Zielpublikum
• Gemeindebehörden mit den Ressorts Bau, Planung und Umwelt • Vertreterinnen und Vertreter von kommunalen Bauverwaltungen und Planungsämtern • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kantonaler Fachstellen (Raumplanung, Energie, Denkmalpflege etc.) • privat tätige Raumplanungs- und Umweltfachleute, sowie Branchenfachleute • weitere Interessierte
Inhalt
An der Tagung werden der aktuelle Stand nationaler Energieprogramme und deren Potenziale aufgezeigt. Die einflussreiche Rolle kantonaler Instrumente wird exemplarisch am Beispiel des Kantons Bern dargestellt. Insbesondere der kantonale Richtplan könnte mit der angedachten Revision des Raumplanungsgesetzes an Bedeutung gewinnen. Da die Umsetzung vieler effizienter Massnahmen auf kommunaler Ebene stattfindet, sollen die Planungsverantwortlichen der Städte und Gemeinden ermuntert werden, im Sinne einer nachhaltigen Siedlungs- und Raumentwicklung ihre Handlungsspielräume auszunutzen. Verschiedene Beispiele städtischer Energieplanung veranschaulichen deren Möglichkeiten und Potenziale. Obwohl der vermehrte Einsatz erneuerbarer Energien und die Notwendigkeit des Energiesparens unbestritten sind, gehen bei Gebäudesanierungen und der Montage von Solaranlagen im Umkreis denkmalgeschützter Bauten die Meinungen der beteiligten Akteure oftmals auseinander. Anlässlich einer Podiumsdiskussion sollen die einzelnen Standpunkte beleuchtet und diskutiert werden.
Kosten
Mitglieder: CHF 250.00
Nichtmitglieder: CHF 350.00
Studenten: CHF 100.00
